LED Vespa GTS (Harley Daymaker 5,75 Zoll)

Umbau auf LED Scheinwerfer

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Daymaker 5,75
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erstes Probesitzen
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bearbeitetes Gehäuse
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Der Kleber
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Original Halter an LED
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bearbeiteter LED Scheinwerfer
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Vespa mit LED - Nahaufname
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Vespa GTS
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Scheinwerfer eingeschalten
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Fernlicht
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Abblendlicht

Die Idee…

Nachdem ich zwangsweise eine Fahrpause erhalten habe, kurz nachdem ich den Kaufvertrag der Vespa unterschrieben habe. Hatte ich natürlich viel Zeit mich um die GTS zu kümmern. Zuerst viel mir das sehr schlechte Licht auf, worauf ich direkt nach Scheinwerferumbauten gesucht habe.

Ich habe einige Umbauten auf Xenon gefunden u.a. im Vespaforum, jedoch ist diese Variante keinesfalls zulassungsfähig. Daher habe ich mich weiter auf die Suche gemacht, besonders nach LED Scheinwerfern. Diese kannte ich bereits aus dem LED Umbau für den Jeep Wrangler meiner Mutter. In diesem habe ich die Nolden 7 Zoll LED Scheinwerfern (mit Zulassung) eingebaut. Bedingt dadurch konnte ich direkt ausmessen, dass dieser leider nicht in die Vespa passt, obwohl dieser von der Lichtausbeute am Besten wäre.
Die weitere Suche nach Motorrad LED Scheinwerfern ließ mich schließlich auf die Harley LED Daymaker kommen. Diese gibt es als 5,75 Zoll Variante, nach groben vorherigem Ausmessen dachte ich dieser müsste in die Vespa passen.

 

Ernüchterung

Also wurde ein Scheinwerfer versuchsweise bestellt und probiert diesen in die Vespa zu setzen. Leider kam recht schnell die Ernüchterung, denn ohne den originalen Scheinwerfer zu zerrupfen, ließ sich der Daymaker nicht einbauen.

 

Der Umbau beginnt…

An einem freien Tag begann ich also den originalen Scheinwerfer auseinander zubauen. Zuerst musste die Scheibe entfernt werden, dafür muss der Scheinwerfer bei ca. 70 Grad in den Backofen. Im Anschluss lässt sich sehr leicht das Glas entfernen. Danach kommt der Reflektor raus, falls dieser nur leicht beschädigt raus geht. Ist das nicht schlimm, denn von diesem benötigen wir nur die hinteren Halter für die Kugelgelenke. Nachdem alles aus dem Scheinwerfergehäuse entfernt wurde, kam der erste Probeversuch den Daymaker einzusetzen.
Leider stoßt dieser mit seinen Kühlrippen an das Gehäuse an. Folglich wurde direkt mein neuer Dremel ausprobiert und einige der Kühlrippen am Daymaker gekürzt. Des Weiteren habe ich auch gleich ein etwas größeres Loch in das Scheinwerfergehäuse gebohrt, damit der Daymaker ausreichend Kühlluft erhält.
Im folgenden nächsten Probeversuch zeigte sich, dass ich noch etwas mehr an den Kühlrippen entfernen muss. Gesagt getan wurden diese weiter gekürzt.

 

Die erste Hürde

Nun passt der Daymaker in das Gehäuse. Jedoch einfach einsetzen bringt nichts, da die Verstellung des Scheinwerfers wie beim Original erhalten bleiben soll. Also wurden die original Halter vom Reflektor abgetrennt und mit einem hitzefesten Kleber am Daymaker angebracht. Dank meines Glückes war natürlich der erste Klebeversuch leider nicht sehr gut positioniert, folglich mussten die Halter nochmals ab. Beim zweiten Versuch, habe ich die original Maße bestmöglichst abgemessen am Reflektor um sie so genau wie möglich am Daymaker anzubringen.
Das Ausmessen hat sich ausbezahlt, der Daymaker passt auf Anhieb in das Gehäuse und sitzt sauber zentriert und ausgerichtet in den Kugelgelenken.

 

Probleme tauchen immer dann auf, wenn man sie nicht erwartet…

Das erste Probezusammenstecken von Gehäuse mit Daymaker und Glas, ließ wieder Ernüchterung aufkommen. Der Daymaker stoßt oben an das Glas an. Weiter nach Hinten setzen des Daymakers geht leider nicht, also musste ich wohl oder übel am Daymaker Material abtragen. Das Herz blutet wirklich, wenn man an einem 500€ Scheinwerfer den Dremel ansetzt. Aber nachdem schon Kühlrippen abgenommen wurden, macht das bisschen vorne auch nichts mehr.

Nachdem ich ca. 3mm Material abgenommen hatte, zeigte sich, dass das Glas nun draufpasst. Das Glas wurde als erstes nur mit Tesa befestigt, um den Scheinwerfer Probemäßig an der Vespa zu montieren. Nachdem alles wieder zusammengebaut war, musste als erstes die Lichtausbeute begutachtet werden, sowie ob der Scheinwerfer auf das gesetzliche Maß eingestellt werden kann.
Dies war alles gegeben, somit wurde alles wieder auseinander gebaut. Der Daymaker wurde, an der Stelle an der das Material abgenommen wurde, neu in Schwarz lackiert damit es nicht so sehr auffällt. Im Anschluss wurde das Glas fachmännisch wieder mit dem Gehäuse verklebt und über Nacht konnte der Kleber in Ruhe aushärten.

Am nächsten Tag wurde dann alles wieder in die Vespa eingebaut, und ich hatte ein gutes Gefühl. Bis zur ersten Testfahrt musste ich leider noch 2 Wochen warten, aber diese vergingen schneller als gedacht.

 

Begeistert

Bei der ersten Nachtfahrt kam die absolute Überzeugung, dass der Umbau mit der sinnvollste an der Vespa ist. Denn das Standardlicht ist leider mehr ein Funzellicht, als ein anständiges Abblendlicht.

 

Langzeiterfahrung

Aktuell habe ich auf der Vespa knapp 2700km, somit bin ich den Scheinwerfer ca. 2670 km gefahren. Im Sommer in Italien bei 35 Grad, wie auch nun im Winter bei -3 Grad. Zu keiner Zeit hat der Scheinwerfer eine zu hohe Temperatur in der Lenkkopfverkleidung verursacht noch hatte er einmal einen Defekt. Somit kann ich nur sagen, dass ich hellauf begeistert bin von meinem Umbau, und jedem dies nur empfehlen kann.

Für die Interessierten kann ich noch sagen, dass der Daymaker offiziell eine e-Nummer hat. Bedingt dadurch dass von diesem das Glas abmontiert wurde, erlischt diese leider. Wer jedoch den TÜV Prüfer vor dem ersten Schritt mit einbezieht, hat sehr gute Chancen den Daymaker eingetragen zu bekommen.